Neuer L’Oréal-Mascara verspricht Mega-Länge: Kann er Extensions wirklich ersetzen

Neuer L’Oréal-Mascara

Der neue Mascara von L’Oréal Paris hört auf den Namen Telescopic Extensionist und zielt auf alle, die vom Look professioneller Wimpernverlängerungen träumen, aber weder Zeit noch Lust auf regelmäßige Studiobesuche haben. Der Anspruch ist hoch: sichtbare Extra-Länge, optische Verlängerung um mehrere Millimeter und ein definierter, fächerartiger Schwung.

Die Idee: ein Salon-Look beim Blick in den Badezimmerspiegel – nur mit einem gut platzierten Mascara-Strich.

Formel mit Fasern und intensiven Pigmenten

Herzstück des Produkts ist die Kombination aus sogenannten Verlängerungsfasern und stark deckenden Farbpigmenten. Diese Zusammensetzung soll jeden einzelnen Wimpernhaar von der Wurzel bis zur Spitze ummanteln.

Die Formel arbeitet in mehreren Schritten:

  • Verlängerungsfasern: winzige Fasern lagern sich an die Wimpern an und verlängern sie optisch.
  • Intensive Pigmente: dunkeln die Wimpern ab und lassen sie dichter wirken.
  • Filmbildende Textur: legt sich wie ein flexibler Mantel um jedes Haar und zieht es optisch nach oben.

24-Stunden-Halt: was das in der Praxis bedeutet

Der Hersteller spricht von einer Haltbarkeit bis zu 24 Stunden. Heißt im Alltag: Der Mascara soll nicht bröseln, nicht verschmieren und auch bei Feuchtigkeit oder langen Tagen stabil bleiben. Für Menschen mit langen Arbeitstagen oder Partynächten kann das ein Argument sein, weil ständiges Nachschminken entfällt.

Hightech-Bürste mit über 300 feinen Borsten

Die Bürste fällt sehr schmal aus, ist leicht gebogen und wirkt auf den ersten Blick eher minimalistisch. Hinter dem Design steckt die Idee, jeden einzelnen Wimpernhaar gezielt zu erfassen.

Laut L’Oréal bringt die Bürste mehr als 300 ultrafeine „Zähnchen“ mit, die:

  • auch sehr kurze Wimpern am Innenwinkel greifen,
  • die Farbe gleichmäßig von der Basis bis zur Spitze ziehen,
  • die Wimpern beim Durchkämmen sauber trennen.

So gelingt der angesagte Bambi-Blick Schritt für Schritt

Make-up-Artists, die mit dem neuen Produkt arbeiten, betonen, dass der Auftrag fast so wichtig ist wie der Mascara selbst. Wer einfach nur schnell über die Spitzen streicht, verschenkt Potenzial.

Grundtechnik für maximale Länge

  • Wimpern vorbereiten: Wimpernzange verwenden, um die Härchen vorzuformen. So unterstützt man den Schwung des Mascaras.
  • Bürste ansetzen: Möglichst nah am Wimpernkranz starten, fast direkt an der Lidkante.
  • Zickzack-Bewegung: Die Bürste mit einem kleinen Wackel-Move nach links und rechts führen, während man sie nach oben zieht. Dadurch legt sich mehr Produkt an der Basis an, was optisch verdichtet.
  • Spitzen ausstreichen: Zum Schluss die Spitzen noch einmal langsam nach oben ziehen, um die ganze Länge auszureizen.

Extra-Boom für den äußeren Augenwinkel

Für einen betonten „Augenaufschlag“ empfiehlt sich eine zweite, eher punktuelle Schicht. Diese konzentriert sich auf den äußeren Bereich der Wimpernreihe:

  • Dabei trägt man den Mascara vor allem auf die letzten drei bis fünf Millimeter des äußeren Wimpernkranzes auf. Dadurch wirkt das Auge mandelförmiger, was an den Effekt klassischer Wimpern-Extensions erinnert.
  • Wer den Fokus auf die äußeren Wimpern legt, bekommt diesen typischen „Augenwinkel-Lift“, den viele nur aus dem Studio kennen.

Mascara oder Wimpernverlängerung – was lohnt sich für wen?

Ein Mascara wie Telescopic Extensionist kann das nur bedingt ersetzen. Dafür spielt er seine Stärken an anderen Stellen aus:

Aspekt Mascaras Extensions
Preis ca. 15 € pro Tube 60–150 € pro Sitzung, plus Auffüllen
Flexibilität Täglich ab- und auftragbar, Look variierbar Fixer Look für mehrere Wochen
Pflegeaufwand Abschminken am Abend Reinigungsregeln, Schlafposition, keine öligen Produkte
Risiko für Naturwimpern gering bei sanfter Reinigung bei falscher Pflege: Bruch, Lücken, Schwächung

Tipps für Menschen mit empfindlichen Augen

Wer den Fokus auf empfindliche Augen legt, sollte diese Tipps beachten:

  • Möglichst abends gründlich, aber sanft abschminken – ideal mit ölhaltigem Entferner und Wattepad ohne starkes Rubbeln.
  • Produkt nicht direkt am innersten Augenwinkel auftragen, um Reizungen zu vermeiden.
  • Wimperntusche spätestens alle drei Monate austauschen, damit sich keine Keime sammeln.
  • Beim ersten Test nur ein Auge schminken, um die Reaktion vergleichen zu können.

Wie man die Wirkung mit anderen Tricks verstärken kann

Wer noch mehr aus seinen Wimpern herausholen möchte, kann den Mascara mit einigen einfachen Maßnahmen kombinieren:

  • Regelmäßige Pflege mit Wimpernseren oder pflegenden Ölen unterstützt die eigene Haarstruktur.
  • Ein dünner, dunkler Lidstrich direkt am Wimpernkranz lässt die Basis dichter erscheinen.
Nach oben scrollen